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Beobachtungssystem sehr gut angenommen

Letzte Aktualisierung: 6. Dezember 2011

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Intensiv gearbeitet wurde bei der Jahresabschlußtagung des VSA/VSL mit den BSO.

Die jährliche Jahresabschlusssitzung des Verbands-Schiedsrichterausschusses und des Verbandslehrstabs mit den Bezirks-Schiedsrichterobleuten in Landshut wurde vom Bezirk Niederbayern bestens vorbereitet. Der Bezirksvorsitzende Klaus Jacke begrüßte alle Teilnehmer recht herzlich und wünschte der Veranstaltung einen guten Verlauf.

Verbands-Schiedsrichterobmann Rudi Stark eröffnete die Tagung, gab einen Rückblick auf 2011 und berichtete über aktuelle Themen. Stark forderte alle Schiedsrichter in Bayern auf, gerade angesichts der öffentlichen Diskussionen im Schiedsrichterwesen enger zusammenzurücken. Er erläuterte weiter die Festlegungen der Leistungsprüfungs-Lehrgänge und der Beobachter der Regionalliga. Großes Interesse weckte Stark bei den möglichen Schiedsrichter-Sollzahlen der jeweiligen Spielklassen der neuen Saison (Regionalliga, Bayernliga Nord/Süd, 5x Landesliga) und der Zusammensetzung der Aufsteiger aus den jeweiligen Bezirken. Neu ist die mögliche Verbandsehrung "Schiedsrichter für 60 Jahre". Die derzeitige Schiedsrichterzahl in Bayern liegt bei 16.226, darunter 571 Schiedsrichterinnen.

Verbandslehrstabs-Mitglied Walter Moritz berichtete von der DFB-Ehrung "Danke Schiri" 2011 in Hannover. Die drei bayerischen Sieger (Schiedsrichterin: Doris Kausch / Schiedsrichter 20 - 45 Jahre: Markus Kementher / Oldie: Edgar Mildner) konnten dabei für ihr jahrelanges herausragendes Engagement aus den Händen des Vorsitzenden der DFB-Schiedsrichterkommission und Ex-FIFA-Schiedsrichters Herbert Fandel ein persönliches Trikot entgegennehmen.

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Die Verantwortlichen des VSA (v.l.) VSA Herbert Ferner, VSO Rudi Stark, VSA Josef Maier.

VSA-Mitglied Josef Maier berichtete über das Beobachtungswesen der Schiedsrichter in den Verbandsspielklassen. "Wir haben sehr positive Rückmeldungen der Schiedsrichter erhalten, die von sogenannten "Profi-Schiedsrichtern" beobachtet wurden", betonte Maier. Sie erhielten zusätzliche Tipps, die sie in ihren weiteren Spielleitungen versuchen umzusetzen. Weiter möchte Maier das einheitliche Beobachtungssystem in Bayern weiter optimieren. Maier erläuterte noch die neue Zusammensetzung der Beobachter für die neue Saison in den Spielklassen der Regionalliga, Bayernliga und Landesliga. Positiv erwähnte er abschließend, dass seit über eineinhalb Jahren kein Einspruch mehr gegen einen Beobachtungsbogen eingelegt wurde. 

Das Mitglied des VSA, Herbert Ferner, gab anschließend seinen Bericht. Er bat die Bezirks-Schiedsrichterobmänner wieder junge, geeignete Schiedsrichter und Schiedsrichterinnen für die Lehrgänge des kommenden Jahres zu melden. Auch 2012 werden wieder mehrere Lehrgänge für Nachwuchsschiedsrichter/-innen und Förderschiedsrichter/-innen vom Verband angeboten. Weiter gab Ferner die Kriterien bekannt, welche Qualifikationen der Schiedsrichter besitzen muss, um in den jeweiligen Spielklassen als Schiedsrichter bzw. Schiedsrichterassistent eingesetzt werden zu können. Er bat die anwesenden Bezirks-Schiedsrichterobleute um Meldungen für einen Frauen-Förderlehrgang im Februar 2012. In der Landesliga gibt es ab der kommenden Saison nun sechs anstatt der bisherigen sieben Beobachtungsspiele.

Landeslehrwart Manfred Kranzfelder informierte die Anwesenden aus dem Bereich des bayerischen Lehrwesens. Die neue DVD vom DFB mit Abseitssituationen und den 17 Regeln geht zeitnah an die Gruppenlehrwarte zu. Weiter berichtete er auch von verschiedenen Regelfragen, die an die Satzungskommission weitergereicht wurden.

Über viele Neuigkeiten wurden die Bezirks-Schiedsrichterobmänner informiert

Bezirksschiedsrichterobmann Gerhard Pech erläuterte als Mitglied des Lenkungsausschusses DFB-net den aktuellen Stand der Umsetzung und erklärte anhand von Beispielen die neue Handhabung. Die Schulung der Mitarbeiter im Bezirk soll im Frühjahr 2012 erfolgen. Weiter teilte Pech mit, dass die SR-Community zum 31.12.2011 abgestellt wird. Von den Bezirks-Schiedsrichterobleuten wurden aus den Bezirken die personellen Änderungen mitgeteilt und deren übergreifenden Schiedsrichter-Personalsorgen. Vor allem im Bereich der 30- bis 45-jährigen Schiedsrichter gibt es Personalsorgen.  

Verbandsspielleiter Josef Janker bedankte sich für die Einladung und dankte den anwesenden SR-Vertretern für die gute Zusammenarbeit. Er berichtete über die Spielklassenreform und das Zulassungsverfahren für die Regionalliga Bayern.

Rolf Eppelein, Bezirksvorsitzender von Unterfranken und zuständiger Vizepräsident des BFV für das Schiedsrichterwesen, dankte für die Einladung und sprach in seinen Worten die aktuellen Probleme im Schiedsrichterwesen an. Er betonte, er wolle sich im Präsidium für den Bereich Schiedsrichter einsetzen und dankte den Funktionären für die geleistete Arbeit.

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Die Verabschiedung von Johann Popp (mitte) durch LLW Manfred Kranzfelder (links) und VSO Rudi Stark (rechts).

Abschließend wurde der langjährige hauptamtliche BFV-Mitarbeiter für den Bereich Schiedsrichterwesen, Johann Popp, von Verbands-Schiedsrichterobmann Rudi Stark verabschiedet, der sich mit sehr persönlichen Worten für die hervorragende Zusammenarbeit in allen Bereichen des Schiedsrichterwesens bedankte. Gemeinsam mit Landesliga-Lehrwart Manfred Kranzfelder überreichte Stark an Johann Popp einen Gutschein für seine zukünftigen Reisevorhaben und wünschte ihm alles Gute für seinen weiteren Lebensweg.

 
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