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UEFA Regions Cup: Die Gruppe A

Letzte Aktualisierung: 18. Juni 2019

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Die deutsche Mannschaft. Foto: Murphy Paul/UEFA

Es wird ernst: Am 18. Juni startet die deutsche Mannschaft um 18.45 Uhr in Kelheim mit dem Auftaktmatch gegen Frankreich in die Endrunde des UEFA Regions' Cup. Weitere deutsche Kontrahenten in der Vorrundengruppe A sind die Slowakei (20. Juni, 14.30 Uhr) und die Auswahl der Türkei (23. Juni, 10.30 Uhr). Beide Partien steigen im Rahmen der Fußballiade, die vom 20. bis 23. Juni erneut in Landshut stattfindet. "Unser Ziel ist ganz klar das Finale am 26. Juni in Burghausen. Nachdem sich nur jeweils der Gruppenerste für das Endspiel qualifiziert, müssen wir gegen Frankreich, die Türkei und die Slowakei bestehen. Das ist sicherlich kein leichtes Unterfangen, aber dennoch eine lösbare Aufgabe, auf die wir uns ganz gezielt vorbereitet haben", erklärt Verbandstrainer Engin Yanova, der die deutsche Auswahl betreut. Wir stellen die Gruppe A vor und zeichnen den Weg der vier Mannschafen in die Endrunde nach.

Deutschland

Endrunden-Gastgeber Deutschland startete mit einer bitteren 1:2-Auftaktniederlage gegen Israel in die Zwischenrunde, ließ sich dadurch aber nicht beirren. Gegen Malta meldete sich die Mannschaft von Trainer Engin Yanova eindrucksvoll zurück, erzwang mit dem 6:0-Erfolg das "Endspiel" in Gruppe 5 gegen Serbien und feierte den für das Weiterkommen nötigen Sieg mit mindestens zwei eigenen Treffern (2:0). Die besten deutschen Schützen waren David Bauer und Marco Luburic mit jeweils zwei Toren in der Zwischenrunde. Jetzt will Trainer Yanova auch den Titel beim UEFA Regions' Cup. "Wenn wir an einem Wettbewerb teilnehmen, wollen wir ihn auch gewinnen. Der Pokal soll in Bayern bleiben", so das Ziel des BFV-Verbandstrainers.

Die Torschützen:
2 Tore: David Bauer, Marco Luburic
1 Tor: Sebastian Gebhart, Sebastian Marx, Florian Fromholzer, Franz Fischer, Philipp Nagengast


Die Mannschaft der Türkei. Foto: Paul Murphy/UEFA

Türkei

Die Türkei behielt wie Frankreich und Spanien in der Zwischenrunde eine weiße Weste und löste mit drei deutlichen Siegen mit nur drei Gegentreffern in Gruppe 4 souverän das Endrunden-Ticket: Dem 6:2 im Auftaktspiel gegen Wales folgten ein 3:0-Erfolg gegen Weißrussland und ein 3:1-Sieg gegen Bulgarien. Caner Güner und Yunus Topal trafen jeweils dreimal, Umut Aydin erzielte zwei Tore für den letztjährigen Endrunden-Gastgeber beim UEFA Regions' Cup. Trainer Ismail Tavis, ehemaliger türkischer Nationalspieler, glaubt an den ganz großen Coup. "Wir sind ein offensiv eingestelltes Team mit großer Ausdauer. Ich glaube wirklich, dass wir dieses Turnier gewinnen können", sagt der ehemalige Profi von Besiktas Istanbul.

Die Torschützen:
3 Tore: Caner Güner, Yunus Topal
2 Tore: Umut Aydin,
1 Tor: Ömer Öztürk, Mehmet Arslan, Ümit Can Yiten, Fatih Gönen

Slowakei

Ein Sieg und zwei Unentschieden reichten der Slowakei in Gruppe 2, um das Ticket für die Endrunde zu buchen: Nach zwei Unentschieden zum Auftakt der Zwischenrunde gegen England (2:2) und Irland (1:1) glückte im letzten Gruppenspiel ein erlösender 4:1-Sieg gegen Rumänien. Vize-Vorsitzender Stefan Korman ist erleichtert über die Teilnahme an der Endrunde in Bayern. "Endlich - 2017 fehlte uns ein einziger Treffer für die Endrunden-Qualifikation. Wir sind sehr glücklich, dass es dieses Mal geklappt hat." Bester Torschütze war mit zwei Zwischenrunden-Treffern Denis Martinko. Trainer der slowakischen Auswahl ist Peter Gergely, der vor allem auf die mannschaftliche Geschlossenheit setzt und eine enge Beziehung zu seinem Team pflegt.

Torschützen:
2 Tore: Denis Martinko
1 Tor: Matej Vaculík, Roman Holíek, Michal Hrenák, Matej Zavadzan, Daniel Pilný

Frankreich

Frankreich dominierte die Gruppe 3, marschierte mit drei Siegen und einem sensationellen Torverhältnis von 19:1 locker in die Endrunde und dürfte auch dort zu den Top-Favoriten auf den Titel zählen. Die Franzosen starteten fulminant mit zwei Kantersiegen gegen Lettland (8:0) und Litauen (7:0) und setzten sich letztlich auch gegen Titelverteidiger Kroatien souverän mit 4:1 durch. Thomas Vauvy glänzte in der Zwischenrunde als sechsfacher Torschütze, Stive Mendy und Maxime Roynel trafen jeweils vierfach. Trainer Clément Lerebours freut sich schon auf die Endrunde in Bayern: "Ich kann mit der Auslosung gut leben. Das werden drei interessante Spiele, insbesondere das gegen die deutschen Gastgeber."

Die Torschützen:
6 Tore: Thomas Vauvy
4 Tore: Stive Mendy, Maxime Roynel
2 Tore: Abdejalil Sahloune
1 Tor: Amaury Tessier, Kevin Auzou, Florian Levasseur

 
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