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Problemstellungen der Zukunft beschäftigt die Kreisvorsitzende

Letzte Aktualisierung: 17. Mai 2019

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BFV-Schatzmeister Jürgen Faltenbacher bei der Begrüßung der Kreis-Vorsitzenden.

Die Kreisvorsitzenden des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) unter Vorsitz von BFV-Schatzmeister Jürgen Faltenbacher haben bei ihrem Treffen die im Herbst 2018 bei der Klausurtagung identifizierten Zukunftsthemen weiter konkretisiert, Aufgabenfelder abgesteckt und auch Zuständigkeiten festgelegt. "Wichtig für die tägliche Arbeit ist es, die anstehenden Herausforderungen zu erkennen und sie zeitlich einzuordnen. Was müssen wir mit Blick auf die Zukunft neben unserer täglichen Arbeit als Kreisvorsitzender umgehend anpacken? Was kommt im Laufe der Legislaturperiode auf uns zu? Und wer übernimmt die Federführung bei den unterschiedlichen Aufgabenstellungen?", sagte Faltenbacher: "Mit der Beantwortung dieser Fragen sind wir heute einen wichtigen Schritt vorangekommen. Entscheidend für uns ist es, dass wir alles in dem Bewusstsein tun, den Vereinen bei ihren Problemstellungen zu helfen. Deshalb ist der stete und offene Austausch unserer Kreisvorsitzenden mit den handelnden Personen in den Vereinen von enormer Bedeutung. Wir können diesen Weg nur gemeinsam in eine gute Zukunft für den Amateurfußball in Bayern gehen."

Dabei geht es auch in den eigenen Reihen etwa darum, das Ehrenamt weiter zu stärken, Nachwuchs für die Verbandsarbeit zu gewinnen, den zwangsläufigen Generationenwechsel zu begleiten und damit auch frühzeitig für Nachfolgeregelungen offen zu sein. "Da unterscheidet sich der Verband nicht von einem Verein. Auch wir müssen die Augen offenhalten, jüngere Leute frühzeitig in unsere Prozesse einbinden und sie so an ihre Aufgaben von Morgen heranführen", unterstrich Faltenbacher.

Die Bandbreite der identifizierten Herausforderungen für eine sichere Zukunft des Amateurfußballs ist enorm: Von der weiterhin konsequente Nutzung der fortschreitenden Digitalisierung und der damit einhergehenden Vereinfachung der Spielbetriebsorganisation, über neue Spiel(re)formen im Nachwuchsbereich bei Jungen und Mädchen, der Schiedsrichtergewinnung bis hin zu verbandsbegleitenden Konfliktlösungen oder der Spielstätten-Problematik in den Ballungszentren. "Wir wollen weiterhin als der Dienstleister für Amateurfußballs auftreten. Diese Botschaft gilt es, auch dort zu platzieren, wo unser Angebot gebraucht wird. Wir können dies etwa mit Workshops vor Ort umsetzen. Entscheidend ist eine praktische Umsetzung. Wir bieten unzählige Angebote, diese Attraktivität müssen wir unseren Vereinen noch intensiver näherbringen", sagte etwa Würzburgs Kreisvorsitzender Marco Göbet: "Was den Spielbetrieb angeht, müssen wir uns die weitere Eventisierung auf die Fahnen schreiben. Punktuelle Höhepunkte bringen Aufmerksamkeit, das beste Beispiel ist die Relegation. Aber wir müssen weitere Highlights setzen." 

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Die Kreis-Vorsitzenden Bernhard Slawinski und Marco Göbet beim intensiven Austausch.

Im Kreis München setzt etwa Bernhard Slawinski auf das "Pilotprojekt Motivation": "Vereine, die gute Jugendarbeit machen, müssen wir weiter vernetzen und sie ganz bewusst stärken. Es nutzt uns nichts, wenn es Vereine gibt, die Kindern eine hervorragende Ausbildung bieten und die Spieler nur wenig später für andere, potentere Vereine auflaufen. Ja, das gibt es in München. Aktuell arbeiten wir mit den Vereinen daran, dass sie sich einen eigenen Ehrenkodex geben", berichtete Slawinski von einem Thema, das in der Landeshauptstadt bereits gestartet ist.

Den Workshop hatte die Augsburger Kreisvorsitzende Carola Haertel thematisch vorbereitet und geleitet. "Dafür ganz herzlichen Dank", sagte Faltenbacher: "Es reicht nämlich nicht, nur über die Herausforderungen zu sprechen. Wir müssen am Ball bleiben und konkrete Maßnahmen ergreifen, die auch bei unseren Vereinen als echte Hilfestellung ankommen. Da hat Carola mit der Vorbereitung unseres Workshops heute ganze Arbeit geleistet. Im Umkehrschluss heißt das, dass wir viel Arbeit vor uns haben!" 

 
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