Header Image - 2019

Talentsichtung: Neues Konzept, mehr Teilnehmer

Letzte Aktualisierung: 14. Mai 2019

klicken zum Vergrößern
Auch beim SV Heidingsfeld spielten Anfang Mai zahlreiche Jungen und Mädchen bei den BFV-Talentsichtungsturnieren für die Aufnahme ins Stützpunkttraining vor.

Neues Konzept, nochmals mehr Teilnehmer: 4835 Jungen und 414 Mädchen des Jahrgangs 2008 haben sich in diesem Jahr für die Aufnahme ins professionelle Talentförderprogramm des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) beworben und in den neu konzipierten Talentsichtungsturnieren vorgespielt. 1585 Talente (1489 Jungs/96 Mädchen) schafften den Sprung in die zweite Runde und können sich jetzt in Probetrainings an BFV-Nachwuchsleistungszentren und den DFB-Stützpunkten für die endgültige Aufnahme ins Stützpunkttraining empfehlen. In diesem Jahr wurden die Spielerinnen und Spieler erstmals nicht mehr von ihren Eltern ausgewählt und gemeldet, sondern von ihren Trainern und Betreuern, die ebenfalls vor Ort waren. Die E-Jugend-Mannschaften traten in Turnieren gegeneinander an und konnten so im vertrauten Vereinsumfeld und in einer möglichst praxisnahen Situation ihr Können unter Beweis stellen. Ein Konzept, das aufgegangen ist - alleine die Zahlen sprechen hier eine klare Sprache.

"Unser Ziel war es, das Netz der bayerischen Talentförderung noch engmaschiger zu machen - und das ist uns mit der neu eingeführten Turnierform gelungen. Mit knapp 5000 Teilnehmern haben wir in diesem Jahr viermal so viele Talente gesichtet als in den Jahren zuvor. Gleichzeitig ist es uns gelungen, die Vereinstrainer über ihre Teilnahme noch enger mit einzubinden. Aber natürlich war noch nicht alles perfekt. Wir werden deshalb jetzt gemeinsam mit allen Beteiligten genau analysieren, was gut lief und was besser hätte laufen können und dann nachbessern. Aber klar ist schon jetzt, dass wir an der neuen Turnierform festhalten werden", erklärt Verbands-Jugendleiter Florian Weißmann.

Vier Talentsichtungsturniere mussten witterungsbedingt abgesagt werden. Die Nachholtermine sind wie folgt:

  • Bad Reichenhall 26.5.
  • Garmisch-Partenkirchen 3.6.
  • Schwarzach 27.5.
  • Traunstein 20.5.

VIDEO|Verbands-Jugendleiter Florian Weißmann zieht erste Bilanz




Die BFV-Talentförderung

Um die besten Talente in Bayern zu finden, setzt der BFV als einziger DFB-Landesverband in Ergänzung zu den DFB-Basisstützpunkten auf eigene Nachwuchsleistungszentren, die jedem Talent die gleiche und faire Chance auf eine heimatnahe sportliche und schulische Ausbildung garantiert - egal in welcher Region. Basis ist die jährliche Sichtung aller E-Junioren des älteren Jahrgangs an den Stützpunkten in ganz Bayern. Hier können alle Mädchen und Jungen ihr Talent unter Beweis stellen. Auf Grundlage dieser Sichtungen erhalten die besten Mädchen und Jungen die Chance, in einem Stützpunkt neben dem Training im Heimatverein zusätzlich professionell von lizenzierten Trainern gefördert zu werden.

Da in Bayern als Flächenstaat weite Entfernungen zu überbrücken sind und es wichtig ist, die Talente auch auf Top-Niveau möglichst lange in ihrem gewohnten sozialen Umfeld zu fördern, hat der BFV neben den Basisstützpunkten eigene BFV-Nachwuchsleistungszentren eingerichtet. An 18 Standorten werden die Top-Talente in Kooperation mit regionalen Spitzen-Amateurklubs und in Übereinstimmung mit den Profiklubs intensiv und individuell gefördert. Aus der Förderstruktur des Bayerischen Fußball-Verbandes finden jedes Jahr viele Talente den Weg zu Profiklubs. So wie Julian Weigl, der beim kleinen SV Ostermünchen angefangen hat und über die BFV-Talentförderung den Sprung auf die große Fußballbühne geschafft hat und mittlerweile als Nationalspieler bei Borussia Dortmund unter Vertrag steht - oder die Nationalspielerinnen Lena Lotzen (SC Freiburg, geboren in Würzburg) und Sara Däbritz (FC Bayern München, geboren in Amberg).

 

 
Spitzenvereine

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

© 2019 BFV.de