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Die Spieler der BFV-Auswahl - Teil 1

Letzte Aktualisierung: 13. Juni 2019

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Ist neu zur BFV-Auswahl gestoßen: Schlussmann Dominic Dachs vom SV Seligenporten (r.).

Wichtig ist auf dem Platz: Gemeinsam mit seinen beiden Co-Trainern Helmuth Weisensel und Michael Urbansky hat Verbandstrainer Engin Yanova im vergangenen halben Jahr rund 600 Spieler der beiden Bayernligen Nord und Süd gesichtet, um den Kader der Regions'-Cup-Zwischenrunde punktuell zu verstärken. Schließlich ist das Ziel für Endrunde klar: "Das Finale am 26. Juni in Burghausen. Für uns stand von Beginn an fest, dass wir zwar grundsätzlich auf die Spieler bauen, die bereits die Zwischenrunde gespielt haben, aber auch, dass wir den Kader auf einigen Positionen verstärken müssen, damit wir die reelle Chance haben, um den Titel mitzuspielen", erklärt Yanova. In drei Teilen stellen wir die Spieler der BFV-Auswahl vor. Heute Torhüter und Abwehr.

Tor

Dominic Dachs (SV Seligenporten, 23) stieß erst für die Endrunde des UEFA Regions' Cup zur BFV-Auswahl. Seine Karriere startete der 1,88 Meter Rechtsfuß beim FC Falke Markt Schwaben. In der Jugend des TSV 1860 München und FC Augsburg schnupperte er bereits Bundesligaluft. Über den 1. FC Schweinfurt 05, den TSV 1862 Erding und den SC Baldham-Vaterstetten fand er schließlich seinen Weg zum SV Seligenporten, für den er in der vergangenen Saison in der Bayernliga Nord 26 Spiele bestritt und sich als sicherer Rückhalt erwies. Engin Yanova schätzt den Schlussmann für seine gute Spieleröffnung.

Lukas Trum (SV Egg an der Günz, 23) gehörte bereits in der Zwischenrunde des UEFA Regions' Cup zur BFV-Auswahl, stand in zwei der drei Partien im Tor, hielt im "Finale" gegen Serbien den Kasten sauber und hatte damit maßgeblichen Anteil am Einzug in die Finalrunde. Seine Karriere startete Trum beim SSV Ulm. Über den TSV Buch fand er seinen Weg zum SV Egg an der Günz. In der abgelaufenen Spielzeit der Landesliga Südwest bestritt Trum 26 Partien.

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Nicht nur in der Defensive eine Bank, sondern auch torgefährlich: Abwehrturm David Bauer (TSV Rain/Lech).

Abwehr

David Bauer (TSV Rain/Lech, 24) war eine der großen Stützen in der Zwischenrunde. Der Abwehrhüne stand in allen drei Partien auf dem Platz und hielt nicht nur die Abwehr zusammen, sondern steuerte auch zwei Tore zum Zwischenrunden-Sieg bei. Damit war er neben Marco Luburic (TSV Rain/Lech) der Top-Torschütze des deutschen Teams. Nach den ersten fußballerischen Schritten beim TSV Rain/Lech spielte Bauer für den FC Augsburg in der Junioren-Bundesliga, ehe er zu seinem Heimatverein zurückkehrte und die abgelaufenen Saison mit dem Aufstieg des TSV Rain/Lech in die Regionalliga Bayern krönte und dabei einen Treffer beisteuerte. Engin Yanova schätzt vor allem die Kopfballstärke des Abwehrturms.

Sebastian Gebhart (TSV 1860 München, 19) gehörte bereits bei der Zwischenrunde zum Stammpersonal, stand die kompletten 270 Minuten auf dem Platz und steuerte ebenfalls einen Treffer zum Finaleinzug bei. Seine Karriere begann Gebhart beim TSV Rohrdorf-Thansau. Über den TSV 1860 Rosenheim fand er schließlich 2014 seinen Weg zum TSV 1860 München, wo er zunächst in den Junioren-Bundesligen zum Einsatz kam. In der vergangenen Saison stand er für die Zweite Mannschaft der Löwen in 26 Partien der Bayernliga Süd auf dem Platz und erzielte dabei einen Treffer. Großes Plus von Gebhart sind seine Zweikampfstärke und seine Laufbereitschaft.

Henri Koudossou (SV Pullach, 19) ist einer der Neuzugänge in der deutschen Auswahl und überzeugte Engin Yanova und seine Co-Trainer mit seiner Schnelligkeit, seiner Agilität und der hohen Einsatzbereitschaft in den vier Trainingseinheiten. Seine Karriere begann der Außenverteidiger beim SC Unterpfaffenhofen. Über die DJK Würmtal Planegg, den FC Ismaning und den FC Memmingen fand er schließlich seinen Weg zum SV Pullach, wo er in der abgelaufenen Saison in 18 Partien der Bayernliga Süd auf dem Platz stand. Mit seinen 19 Jahren ist er neben Sebastian Gebhart einer der "Jungen Wilden" im Team.

Sebastian Marx (ATSV Erlangen, 22) ist ebenfalls ein Altbekannter, stand in allen drei Zwischenrunden-Partien auf dem Platz und traf ebenfalls einmal ins Schwarze. Neben seiner starken Spieleröffnung schätzt Engin Yanova vor allem das Zweikampfverhalten des 22-Jährigen. Seine ersten fußballerischen Schritte unternahm Marx beim SC Eltersdorf zu dem er nach einem Zwischenspiel bei der SpVgg Erlangen noch einmal zurückkehrte. In der abgelaufenen Saison stand Marx, der in die USA wechselt, für den ATSV Erlangen in 33 Partien der Bayernliga Nord auf dem Platz und erzielte zwei Tore.

Alexander Weiser (TSV 1865 Dachau, 30): Er ist der Erfahrene im Team. Zwar war der 30-Jährige bei der Zwischenrunde im September nicht dabei, aber hat schon vor dem Turnierstart eine ganz klare Aufgabe: der Defensive der Bayern zusätzliche Stabilität geben. Groß geworden in den Jugendteams des SC 1924 Pommelsbrunn und des 1. FC Nürnberg kam der 1,84 Meter große Innenverteidiger über die SpVgg Greuther Fürth und den FC Ismaning zum TSV 1865 Dachau, wo er in der abgelaufenen Spielzeit in 24 Partien der Bayernliga Süd auch drei Tore erzielte. Beim Bayernligisten unterstützt er Fabian Lamotte zusätzlich als Co-Trainer. Aufgrund seiner Spielübersicht und Coaching-Qualitäten soll Weiser nun auch beim Regions' Cup der verlängerte Arm von Engin Yanova auf dem Feld werden.

Eduard Root (SSV Jahn Regensburg, 27): Stets positiv, top Mentalität, hohe Bereitschaft: Charaktereigenschaften, die Eduard Root zur wichtigen Stütze der bayerischen Auswahl machen. Als Kapitän der Zweiten Mannschaft des SSV Jahn Regensburg (abgelaufene Saison 27 Einsätze, 1 Tor) weiß der 27-Jährige aber nicht nur seine Mitspieler mitzureißen, sondern auch spielerisch mit Übersicht und Kopfballstärke zu überzeugen. Nach Stationen bei der SpVgg Weiden, SpVgg Oberfranken Bayreuth und der SpVgg Bayern Hof setzt das Trainerteam um Engin Yanova auch bei der Endrunde auf seinen reichen Erfahrungsschatz. In der Jugend stand Root bei seinem Heimatverein SV Wacker Marktredwitz sowie für den TSV Waldershof auf dem Platz.

Niclas Staudt (FC Würzburger Kickers, 20) ist ein weiteres neues Gesicht im Endrunden-Kader. Die große Stärke des Rechtsverteidigers, dass sein Linker genauso stark ist wie sein Rechter. Seine fußballerische Laufbahn begann der 20-Jährige beim TSG 1862 Estenfeld. Über den 1. FC Schweinfurt 05 fand er seinen Weg zum 1. FC Nürnberg, für den er in der U17-Junioren-Bundesliga Spielerfahrungen sammelte. Seit der Spielzeit 2016/17 spielt Staudt für den FC Würzburger Kickers. In der abgelaufenen Saison stand er für die Zweite Mannschaft in 30 Partien der Bayernliga Nord auf dem Platz und erzielte dabei auch drei Tore.

 
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