Header Image - 2018

Sichtungsturniere in Westbayern

Letzte Aktualisierung: 18. Dezember 2018

klicken zum Vergrößern
Die Zuschauer in Durach und Wassertrüdingen bekamen bei den Sichtungsturnieren tollen Jugendfußball zu sehen.

Am vergangenen Wochenende trafen sich alle westbayerischen DFB-Stützpunkte in den Altersklassen U13 (Jahrgang 2006) und U12 (Jahrgang 2007) zu den jährlich ausgetragenen Sichtungsturnieren in der Halle. Den Anfang machten am Samstagvormittag in Durach die D1-Spieler aus Schwaben, gefolgt von den D2-Spielern am Nachmittag. Nach demselben Schema absolvierten am Sonntag die mittelfränkischen DFB-Stützpunkte in der Hesselberghalle in Wassertrüdingen ihr Sichtungsturnier. Die Ausrichtervereine VfB Durach und TSV Wassertrüdingen sorgten mit vollem Einsatz für tolle Rahmenbedingungen.

Was war neu?

Die angereisten DFB-StützpunktspielerInnen wurden in ihrer Altersklasse stützpunktübergreifend und leistungsgerecht in gemischte Teams zugeteilt und bekamen zudem zwei Stützpunkttrainer von zwei verschiedenen Stützpunkten zugewiesen. So mussten sich alle Spieler und Trainer mit dieser neuen Situation zurechtfinden. Nach kürzester Zeit entwickelten sich tempo- und torreiche Partien, da sich die meisten Teams fern von mannschaftstaktischen Zwängen besonders in der Offensive sehr ansehnlich präsentierten. Auch die Ausgeglichenheit der Teams war auffällig. "Obwohl wir seit vielen Jahren einen individuellen Ansatz an den DFB-Stützpunkten in ganz Deutschland pflegen, verbinden leider immer noch viele Trainer und Eltern mit einem DFB-Stützpunkt eine Auswahlmannschaft. Mit solch einem Turniermodus möchten wir weiter aufklären und die Vorteile des DFB-Talentförderprogramms darstellen", erklärt Oskar Kretzinger, DFB-Stützpunktkoordinator für Westbayern. "Es geht nicht darum, dass Stützpunkt A gegen Stützpunkt B gewinnt, sondern vielmehr um die langfristige Entwicklung der einzelnen Talente. Die Zugehörigkeit zu einem DFB-Stützpunkt ist zwar immer die Basis für eine Nominierung für eine bayerische Auswahlmannschaft, die StützpunktspielerInnen trainieren jedoch nicht im mannschaftstaktischen Kontext."

Sichtung für die BFV-Regionalauswahl

Die zuständigen westbayerischen BFV-Regionalauswahltrainer Andreas Schröter und Christoph Schweiger (Jahrgang 2006) sowie Günther Reichherzer und Max Junger (Jahrgang 2007) nutzen die Turniere als weitere Sichtungsmöglichkeit für die Bildung der nächsten Regionalauswahlkader. Die Eindrücke der Trainingsleistungen an den DFB-Stützpunkten, das Abschneiden beim sportmotorischen Leistungstest, die Spielleistung in den Vereins- oder Stützpunktvergleichsspielen sowie weitere Auswahlmaßnahmen entscheiden in der Summe darüber, ob ein Spieler bzw. eine Spielerin zum aktuellen Zeitpunkt auf der nächsthöheren Ebene gefördert werden soll. Weiter geht es für den U13-Jahrgang im März mit drei Nachsichtungsterminen, bevor es im Anschluss in die konkrete Vorbereitung auf den nächsten BFV-Regionalvergleich geht. Hier stehen viele interessante Leistungsvergleiche mit den Bundesliga-Nachwuchsleistungszentren auf dem Programm.

 
Spitzenvereine

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

© 2019 BFV.de