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Marc Reinhardt wird NLZ-Leiter der SpVgg Oberfranken Bayreuth

Letzte Aktualisierung: 31. Januar 2018

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Marc Reinhardt wird neuer Leiter des Nachwuchsleistungszentrums der SpVgg Oberfranken Bayreuth.

Die Spatzen in der "Oldschdod" pfiffen es bereits von den Dächern, jetzt ist es amtlich: Ex-Regionalliga-Trainer Marc Reinhardt wird neuer Leiter des Nachwuchsleistungszentrums (NLZ) der SpVgg Oberfranken Bayreuth. Der 31-Jährige übernimmt ab dem 1. Juli 2018 das Amt von Klaus Rodler. Der DFB-Elite-Jugend-Lizenzinhaber bleibt den Oberfranken damit in neuer Funktion erhalten.

Reinhardt begann seine sportliche Laufbahn 2013 bei der SpVgg Bayreuth, als er aufgrund seines Sportwissenschaftsstudiums nach Oberfranken zog. Nach einem kurzen Intermezzo als Stützpunkttrainer und U15-Cheftrainer in der Bayernliga zog es den 31-Jährigen zu den Senioren, wo er zunächst Christoph Starke als Co-Trainer assistierte. Parallel dazu begann Reinhardt als Mitarbeiter in der Geschäftsstelle, sich ein berufliches Standbein in der Wagnerstadt aufzubauen. In der Saison 2016/17 übernahm Reinhardt dann das Regionalliga-Team, das er auch noch in der laufenden Saison betreute. Nach einem starken Start folgte im Herbst eine Negativserie, woraufhin Reinhardt seinen Rücktritt verkündete.

Ederer: "Talentstandort Bayreuth weiterentwickeln"

Nun wird Reinhardt in ein neues Betätigungsfeld einsteigen und ab dem 1. Juli 2018 neuer Leiter des Nachwuchsleistungszentrums in Bayreuth - und damit Nachfolger von Klaus Rodler. Bereits ab dem 1. Februar 2018 wird Reinhardt die vakante Stelle am Stützpunkt von Manuel Dick, der im Winter in seine Heimat nach Hof wechselte, übernehmen und kann sich in die Abläufe des NLZs und des Stützpunktprogramms langsam einarbeiten. "So wird nicht nur gewährleistet, dass wir einen sanften Übergang haben, sondern auch, dass wir mit unverminderter Qualität an diesem Standort weiterarbeiten. Allerdings haben wir durch die zahlreichen Personalwechsel eine große Lücke zu schließen", erklärte Stützpunktkoordinator Johannes Ederer. Neben Klaus Rodler, der das NLZ Bayreuth in den vergangenen fünf Jahren leitete, und Manuel Dick (BFV-NLZ Hof) stehen auch hinter den Stützpunkttrainern Chris Rückert und Arnold Mehner Fragezeichen für die neue Saison. "Wir befinden uns im engen Austausch mit allen Beteiligten und können auf die verschiedenen Szenarien reagieren. Das Ziel muss es jedoch sein, für personelle Kontinuität zu sorgen und den Talentstandort Bayreuth weiterzuentwickeln", sagt Ederer.

Reinhardt: "Müssen uns verbessern und stabilisieren"

Dies wurde zuletzt auch in einer langen Diskussionsrunde mit den Vereinsverantwortlichen Stephan Maisel und Christian Wedlich sowie dem neuen NLZ-Leiter Marc Reinhardt und Stützpunkkoordinator Johannes Ederer zur Sprache gebracht. Dabei bekannten sich alle Beteiligten zum Standort und legten einen gemeinsamen Ablaufplan für die kommenden Wochen und Monate für den sportlichen Bereich fest. Neben der Besetzung der Trainerpositionen ging es vor allem um die Zielsetzungen der Jugendteams und eine Kaderanalyse der einzelnen Jahrgänge, die Reinhardt in einer Präsentation vorbereitet hatte. "Die sportliche Situation ist gut, aber wir wollen und müssen uns weiter verbessern und stabilisieren", blickte Reinhardt in die sportliche Zukunft voraus.

Lobende Worte hatte Ederer auch für den scheidenden NLZ-Leiter Klaus Rodler parat: "Klaus hat sich immer für die Sache eingebracht und in Bayreuth Einiges auf die Beine gestellt. Ich bin mir sicher, dass er für seine Trainer und Mannschaften bis zum letzten Tag brennen wird." Wenngleich Rodler noch für das Tagesgeschäft im NLZ und Stützpunkt verantwortlich ist, beginnen Reinhardt und seine Mitstreiter schon jetzt mit den Planungen für die neue Saison, um auch in der Spielzeit 2018/19 hochklassigen Jugendfußball am NLZ Bayreuth anzubieten.

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