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Spannende Spiele, Tore satt & viele Fans: Rückblick auf die Bayerischen Hallenmeisterschaften 2018

Letzte Aktualisierung: 8. März 2018

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Die acht Sieger der Bayerischen Hallenmeisterschaften

Alle acht bayerischen Hallenmeister sind gekrönt: Mit dem Finalturnier der U13-Junioren in Weißenburg endete am vergangenen Samstag die Hallensaison 2017/18 im Freistaat. Zeit für einen Rückblick auf die acht Landesturniere, bei denen die Fans einmal mehr Futsal der Extraklasse geboten bekamen.

Viele Zuschauer - Tolle Stimmung

Der Lotto Bayern Hallencup: Das Finalturnier der Herren steht symbolisch für eine super Hallensaison - etliche Tore, eine prall gefüllte Halle und eine "sensationelle Stimmung", wie Michael Tittmann, Futsal-Beauftragter im Spielausschuss des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV), bilanzierte. Die qualifizierten Mannschaften brachten alle eine große Fangemeinde mit nach Bad Neustadt, die ihre Teams lautstark unterstützten. 960 Zuschauer saßen beim Pokalgewinn von Türkspor Nürnberg in der Bürgermeister-Goebels-Halle (1:0 im Finale gegen den TSV Rottendorf) auf der Tribüne.

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Finalsieg vor großartiger Kulisse: Türkspor Nürnberg gewinnt den Lotto Bayern Hallencup.
Damit erlebte das Herrenturnier den größten Fan-Andrang, aber auch die anderen sieben Landesfinals waren sehr gut besucht. Zu den U19- und U13-Junioren pilgerten jeweils 600 Interessierte in die Hallen. Insgesamt kamen 4390 Zuschauer (durchschnittlich fast 550) zu den acht Hallen-Fights.

Der SV Frauenbiburg gewann die Bayerische Hallenmeisterschaft der Frauen durch einen 3:0-Sieg im Finale gegen die SpVg Eicha. Die Niederbayern verteidigten somit ihren Titelgewinn von 2017. Die Frauenbiburgerinnen hielten somit die ,Fahne' für ihren Regierungsbezirk hoch. Neben den Damen des SV schaffte es keine andere niederbayerische Mannschaft in ein Halbfinale der Landesturniere.


Mittel-, Oberfranken und Schwaben Top - Niederbayern und Oberpfalz Flop

Auf eine erfolgreiche Hallensaison dürfen vor allem die schwäbischen und mittelfränkischen Vereine zurückblicken. Insgesamt acht Vertreter aus Schwaben erreichten ein Halbfinale der Bayerischen Hallenmeisterschaften. Das Meisterstück gelang dem FC Gundelfingen bei den U19-Junioren. Aus Oberfranken schafften es zwar nur vier Vereine in die Runde der letzten vier, drei davon allerdings den Finaleinzug und zwei (SpVgg Bayern Hof bei den U17-Junioren und SG Gundeslheim/Eintracht Bamberg bei den U15-Juniorinnen) durften den Pokal mit nach Hause nehmen. Besonders stolz können die Verantwortlichen aus Mittelfranken sein: Jeweils die meisten Halbfinalteilnahmen (9), die meisten Finals (5) und mit drei Siegern auch die meisten Landestitel. 

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Das rein mittelfränkische Finale der U17-Juniorinnen gewann der 1. FC Nürnberg gegen den SV 67 Weinberg mit 1:0.

In zwei Endspielen machten sogar jeweils zwei mittelfränkische Vereine den Titel unter sich aus: Bei den U15-Junioren hieß der Sieger SpVgg Greuther Fürth, der sich im Finale mit 8:7 nach Sechsmeterschießen gegen den 1. FC Nürnberg durchsetzte. Bei den U17-Juniorinnen haben die Mädels des 1. FC Nürnberg ihren Titel bei der Bayerischen Hallenmeisterschaft verteidigt. Der Juniorinnen-Bundesligist triumphierte im mittelfränkischen Endspiel mit 1:0 über den SV 67 Weinberg.

Durch den Titelgewinn des FC Bayern München bei den U13-Junioren im letzten Landesturnier errang zumindest eine Mannschaft aus Oberbayern die Bayerische Hallenmeisterschaft. Im Finale triumphierten die Nachwuchskicker des deutschen Rekordmeisters mit 2:0 über den FC Augsburg und vermieden somit eine ernüchternde Hallensaison für die Oberbayern. Zuvor war für vier oberbayerische Mannschaften jeweils im Halbfinale Schluss.

Schlechter als die niederbayerischen Vereine schloss nur die Oberpfalz ab. Lediglich ein Halbfinaleinzug mit späterer Finalteilnahme steht für den SV Wilting bei den U15-Juniorinnen zu Buche. Die Oberpfälzerinnen kassierten jedoch im Landesfinale eine klare 0:4-Niederlage gegen die SG Gundelsheim/Eintracht Bamberg, die somit den Landestitel nach Oberfranken holte. Die vier Treffer der Spielgemeinschaft im Finale stehen symbolisch für ein Turnier mit hoher Trefferquote. Mit 56 Buden in 18 Spielen war das Turnier der U15-Juniorinnen das torreichste (über 3 Tore pro Partie) der acht Landesfinals. 

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Tore, Tore, Tore! Bei den A-Junioren fielen im Schnitt drei Buden pro Spiel.

Tore satt: Über 2,5 Treffer pro Spiel

In den 184 Begegnungen der acht Bayerischen Hallenmeisterschaften fielen insgesamt 495 Treffer - die Sechsmeterschießen nicht miteingerechnet - , was einen Toreschnitt von über 2,5 pro Partie ergibt. Lediglich bei den U17-Juniorinnen fielen im Schnitt weniger als zwei Tore: 50 Buden (67 mit Sechsmeterschießen) bei 27 Partien. Bei allen anderen Landesfinals trafen die Teams häufiger als zweimal pro Begegnung. Neben den U15-Juniorinnen (3,1 pro Spiel) fielen auch bei den U19-Junioren Tore am Fließband: Durchschnittlich schlug der Ball dreimal pro Match (72 Tore in 24 Partien) im Tor ein. Eher mager war die Toreausbeute daher im Finale der A-Junioren, in dem das BFV-Nachwuchsleistungszentrum FC Gundelfingen den FC Augsburg mit 1:0 bezwang.

Hohe Qualität - Nicht nur von den BFV-NLZs

Die Nachwuchsleistungszentren des BFV brachten eine bewundernswerte spielerische Qualität mit zu den Bayerischen Hallenmeisterschaften. Bei den U17-Junioren machten sogar zwei Mannschaften aus den BFV-NLZs den Titel unter sich aus: Die SpVgg Bayern Hof setzte sich im Finale souverän mit 5:0 gegen den FC Würzburger Kickers durch. "Das ist ein weiterer Beweis für die tolle Arbeit an den NLZs", lobte Verbandsjugendleiter Karl-Heinz Wilhelm im Rahmen des U17-Turniers. Doch nicht nur das hohe Niveau der Vereine mit NLZ überzeugte bei den Landesfinals: Die Qualität von allen Mannschaften bei den Bayerischen Hallenmeisterschaften wurde im Rahmen der Turniere immer wieder von den Verantwortlichen hervorgehoben. Eben jene Qualität der Spielerinnen und Spieler, die maßgeblich zu einer berauschenden Hallensaison mit spannenden Spielen, etlichen Toren und daraus resultierend vielen Zuschauern beigetragen hat.

Die Sieger im Überblick:

Herren: Türkspor Nürnberg
Frauen: SV Frauenbiburg
U19-Junioren: FC Gundelfingen
U17-Junioren: SpVgg Bayern Hof
U17-Juniorinnen: 1. FC Nürnberg
U15-Junioren: SpVgg Greuther Fürth
U15-Juniorinnen: SG Gundeslheim / Eintracht Bamberg
U13-Junioren: FC Bayern München

Video | Die besten Tore der Bayerischen Hallenmeisterschaften 2018




 
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