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Amateurin des Jahres: Nina Hirsch ist "total platt"

Letzte Aktualisierung: 6. Februar 2018

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Nina Hirsch ist die "Amateurin des Jahres 2017".

Nina Hirsch vom SV Weinberg aus Mittelfranken hat sich bei der Wahl zur "Amateurin des Jahres" 2017 durchgesetzt - Die bfv.de-Redaktion hat sich mit der 24 Jahre alten Verteidigerin kurz nach Bekanntwerden des Ergebnisses unterhalten.

Herzlichen Glückwunsch, wie hat Dich die Botschaft erreicht?

Nina Hirsch:
Ich war auf der Arbeit, da kam der Anruf. Ich wusste, dass heute die Entscheidung bekanntgegeben wird, aber ich habe nie und nimmer damit gerechnet, dass ich es bin, die gewinnt. Ich bin total platt, kann es einfach nicht glauben. Die Freude ist riesig.

Siehst Du die Auszeichnung als Anerkennung für Deinen enormen Einsatz - nicht nur als Fußballerin, sondern auch als Trainerin und Helferin im Vorstand?

Nina Hirsch:
Ja, in jedem Fall. Natürlich habe ich mir auch die vier anderen Kandidaten angesehen. Jeder für sich leistet Großes. Vielleicht war es am Ende die ehrenamtliche Komponente, die den Ausschlag zu meinen Gunsten gegeben hat. Ich bin total happy.

Auf den Preis wirst Du noch etwas warten müssen, den gibt's offiziell am 23. März beim Länderspiel zwischen Deutschland und Spanien in Düsseldorf...

Nina Hirsch:
...Ja, den Termin habe ich gleich nach dem Anruf geblockt. Ich bin schon ziemlich gespannt, was da auf mich wartet. Aber das Länderspiel ist ja nicht alles - ich darf ja auch schon Anfang März ins ZDF sportstudio und auf die Torwand schießen.

Und für Deine Mannschaft, die Dich sicherlich bei der Wahl unterstützt hat, wartet ja auch noch ein neuer Trikotsatz - wie haben die Kolleginnen die Nachricht aufgenommen, dass die "Amateurin des Jahres" 2017 eine von ihnen ist?

Nina Hirsch:
Wir haben heute Abend unser Auftakttraining. Da werden wir einiges zu besprechen haben. Ich bin gespannt, ob da noch Zeit für Training bleibt. Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich gewählt haben. Klar, dass mein Heimatverein da sehr viel getan hat, aber auch beim FC Creglingen - dort spielt mein Freund - haben sie für mich gestimmt. Ich bin stolz, dass ich den Titel nach Bayern geholt habe und sehe das als Ansporn, weiterhin mit Herzblut bei der Sache zu sein. 

 
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