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Sechs bayerische Teams bei Süddeutschen Futsal-Meisterschaften

Letzte Aktualisierung: 5. März 2017

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Der SC Fürstenfeldbruck ist neuer Süddeutscher Futsalmeister und fährt nach Gevelsberg zur Deutschen Meisterschaft.
Der SC Fürstenfeldbruck ist neuer Süddeutscher Futsal-Meister der U17-Junioren. In Nördlingen besiegte der Bayerische Titelträger in einer Neuauflage des Finals der Bayerischen Hallenmeisterschaft 2017 den ASV Neumarkt 3:1 nach Verlängerung. Die Oberbayern qualifizierten sich damit für die Deutsche Meisterschaft vom 24. bis 26. März in Gevelsberg (NRW).

"Beide Teams haben über das gesamte Turnier eine super Leistung gezeigt und hätten es auch beide verdient gehabt, nach Gevelsberg zu fahren. Dass es jetzt auf Süddeutscher Ebene zur Neuauflage des bayerischen Finals kam, ist natürlich sensationell. Es zeigt aber auch die tolle Entwicklung von Futsal bei den bayerischen Jugendmannschaften", erklärte Verbands-Jugendleiter Karl-Heinz Wilhelm, der in Nördlingen live dabei war.

Nach jeweils einem Sieg und einer Niederlage in der Vorrunde setzten sich der ASV Neumarkt im Halbfinale 2:1 gegen den VfB Eppingen durch, der SC Fürstenfeldbruck bewies gegen den FC 03 Radolfzell Nervenstärke und gewann im Sechsmeterschießen 4:2. Nach regulärer Spielzeit hatte es 2:2 gestanden.

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1. Süddeutscher Futsal-Meister der U17-Juniorinnen: Die Mädels des 1. FC Nürnberg.
Club-Mädels triumphieren bei Premiere in Lahr

Anderer Ort, gleicher Triumph. In Lahr sicherten sich die U17-Juniorinnen des 1. FC Nürnberg die Süddeutsche Hallenkrone. Der Bayerische Hallenmeister gewann alle vier Spiele ohne Gegentor. Im Halbfinale schalteten die Nürnbergerinnen die TSG 1899 Hoffenheim mit 2:0 aus. Das Endspiel der Turnier-Premiere gewann der FCN-Nachwuchs gegen den SV Alberweiler 1:0. "Das ist Wahnsinn! Die Mädels haben noch gar nicht begriffen, was sie geleistet haben. Wir sind alle mächtig stolz und freuen uns jetzt riesig auf die Duelle mit den deutschen Topteams", rang Club-Trainer Osman Cankaya nach dem Turnier nach Worten. Am 12. März kämpft das Team in Wuppertal um den Titel bei der erstmals ausgetragenen Deutschen Futsal-Meisterschaft der U17-Juniorinnen.
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Fahren als Vizemeister zur Deutschen U15-Futsalmeisterschaft: Die Junglöwen vom TSV 1860 München.

Süddeutsche Futsal-Meisterschaft der C-Junioren

Eine diffuse Mischung aus Enttäuschung und Freude herrschte bei Jonas Schittenhelm, Trainer der U15-Junioren des TSV 1860 München, nach dem Turnier der besten süddeutschen Futsalteams in Nördlingen. Enttäuschung darüber, dass der Bayerische Hallenmeister das Finale gegen den SV Sandhausen 2:3 verlor und damit den Süddeutschen Hallentitel knapp verpasste, Freude darüber, dass sein Team als Süddeutscher Vizemeister die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft in Gevelsberg (24.-26. März) geschafft hat. "Das war ein ganz enges Finale. Wir waren zweimal in Führung und haben dann in der Schlussphase ein kurioses Gegentor bekommen. Jetzt sind wir natürlich alle erst einmal enttäuscht. Aber wir sind auch stolz, dass wir die bayerischen Farben bei der Deutschen Meisterschaft vertreten dürfen", erklärte Schittenhelm nach dem Turnier. Als Bayerischer Vizemeister waren auch die Nachwuchstalente der SpVgg Greuther Fürth für das SFV-Turnier qualifiziert. Das Team von Marco Ried setzte sich zunächst mit zwei Siegen souverän in der Vorrundengruppe B durch (2:0 gegen VfL Nagold, 2:1 gegen JFV FC Aar Mitenaar/Burg), musste sich im Halbfinale dann aber dem späteren Sieger Sandhausen 1:2 geschlagen geben. "Es ist ärgerlich, dass wir ausgerechnet im Halbfinale unser schwächstes Spiel abgeliefert haben. Wir waren zwar drauf und dran den Finaleinzug zu schaffen, aber unterm Strich waren wir nicht clever genug. Jetzt drücken wir dem TSV die Daumen für die Deutsche Meisterschaft", so Ried. Immerhin gewannen die Franken das anschließende Spiel um Platz drei souverän mit 4:1 gegen den VfL Nagold, der im Halbfinale mit 1:3 gegen die Münchner den Kürzeren zog.

"Beide bayerischen Teams haben sich wieder einmal top verkauft. Dass München in einem dramatischen Finale knapp verloren hat, ist natürlich schade. Aber die Jungs haben es verdient, zur Deutschen Meisterschaft zu fahren", erklärte BFV-Verbands-Jugendleiter Karl-Heinz Wilhelm nach dem Turnier.

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Die U15-Mädels der SpVgg Greuther Fürth freuen sich über Platz zwei bei der Süddeutschen Meisterschaft.

1. Süddeutsche Futsal-Meisterschaft der C-Juniorinnen

Als Bayerischer Hallenmeister sind die Nachwuchstalente der SpVgg Greuther Fürth bei der Premiere in Lahr an den Start gegangen. Und die Mittelfränkinnen hatten bereits eine Hand am Pott. Bis 15 Sekunden vor der Schlusssirene führten die Nachwuchstalente der Spielvereinigung im Finale gegen die MSG Bad Vilbel 1:0, dann landete der Ball doch im Fürther Kasten. In der Verlängerung gingen dann die Kräfte aus und das Finale noch mit 1:2 verloren. "Ganz bitter, so zu verlieren. Aber so ist Fußball. Unterm Strich bleibt aber eine klasse Leistung der Mädels. Das Niveau war sehr hoch und wir freuen uns, dass wir uns für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert haben. Da werden wir dann wieder angreifen", so Tsekos Evangelos, Co-Trainer der SpVgg Greuther Fürth. In der Vorrunde waren die Fürtherinnen gegen den späteren Finalgegner noch mit 1:0 erfolgreich. Und auch im zweiten Vorrundenspiel blieben sie gegen den SC Sand ohne Gegentor (2:0). Im Halbfinale gegen den TSV Tettnang wurde es dann allerdings erstmals dramatisch. Am Ende der regulären Spielzeit stand es 1:1. So musste das Sechsmeterschießen die Entscheidung bringen. Die Fränkinnen demonstrierten Nervenstärke und gewannen das beste Turnierspiel am Ende 6:5 - ein emotionales Hoch vor der späteren Finalniederlage. "Insgesamt war es ein hochklassiges Turnier mit vielen spannenden Duellen. Dass Fürth so knapp am Titel vorbeigeschrammt ist, ist natürlich sehr schade. Aber jetzt drücken wir dem Team für die Deutsche Meisterschaft die Daumen", erklärte BFV-Vizepräsidentin Silke Raml, die das Turnier in Lahr live mitverfolgte. Der DFB-Futsal-Cup 2017 steigt am 11. März in Wuppertal.


 
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