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Amputiertenfußball - ein faszinierender Sport

Letzte Aktualisierung: 5. Dezember 2015

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Im Amputiertenfußball jagen Fußballer, denen aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls ein Bein oder ein Arm amputiert werden musste, dem Ball nach.

Fußball ist die Sportart Nummer eins in Deutschland, nicht nur für Menschen ohne, sondern auch für viele Menschen mit Behinderung. Für Personen, denen aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls ein Bein oder Arm amputiert werden musste, etabliert sich seit kurzer Zeit mit dem Amputierten-Fußball eine neue Sportart. Aktuell gibt es deutschlandweit nur wenige Vereine, in denen Amputierten-Fußball gespielt wird. Unter anderem in Hoffenheim, Braunschweig und Ludwigsburg. Darüber hinaus existiert bereits eine private Nationalmannschaft, die Deutschland bei internationalen Turnieren vertritt. Bei der letzten WM 2014 in Mexiko erreichte das deutsche Team einen beachtlichen 13. Platz. Für die Weltmeisterschaft im nächsten Jahr streben die Amputiertenfußballer einen einstelligen Tabellenplatz an.

"Kick ins Leben"

Einer von derzeit 30 aktiven Amputierten-Fußballern ist Christoph Schmid, der unter dem Motto "Kick ins Leben" eine eigene Amputiertenfußball-Abteilung beim TSV Obergünzburg (Allgäu) gegründet hat und auf der Suche nach Mitspielern (Männer und Frauen) ist. "Bei uns können Frauen und Männer unabhängig von Alter und Schwere der Amputation zusammen Fußball spielen. In anderen Ländern gibt es bereits organisierte Ligen", stellt Schmid klar und verweist auf die Türkei oder England. Deutschland müsse aktuell noch als "Entwicklungsland" in dieser Sportart bezeichnet werden. Wer Interesse am Projekt "Kick ins Leben" des TSV Obergünzburg hat, kann sich gerne beim TSV Obergünzburg (www.fussball-obg.de) oder direkt beim Initiator Christoph Schmid (schmid.christoph.1@gmx.de) melden.

Männer und Frauen in einem Team

Amputee-Soccer, wie der Sport offiziell heißt, wird nach ähnlichen Regeln wie der herkömmliche Fußball ausgetragen. Tore und Spielfeld sind allerdings etwas kleiner, die Spielzeit beträgt 2x25 Minuten. Auf dem Feld befinden sich pro Team sechs Spieler sowie ein Torwart. Männer und Frauen dürfen dabei in einer Mannschaft spielen. Teilnehmen darf, wem ein Bein oder ein Arm fehlt oder wer einen verkürzten Arm oder ein verkürztes Bein hat.

BFV unterstützt Handicap-Fußballer

Der Bayerische Fußball-Verband hilft beeinträchtigten Menschen dabei, ihrer Leidenschaft nachzugehen. Schon seit Jahren unterstützt der BFV bestehende Angebote und Events wie die Blindenfußball-Bundesliga oder die Special Olympics und arbeitet an einer besseren Vernetzung der Angebote in Bayern. Für zahlreiche Turniere stellt der BFV zudem regelmäßig Spielbälle und Schiedsrichter und hilft bei der Organisation - beispielsweise bei den Spieltagen der Blinden-Fußballbundesliga. Seit zwei Jahren gibt es beim BFV neben Frank Schweizerhof (Bereich Soziales) einen eigenen Ansprechpartner für den Bereich Handicap-Fußball (Nico Kempf, handicap-fussball@bfv.de, Telefon: 0152-21631110).

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