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BFV-Talentförderung

Das ist die BFV-Talentförderung

Jeder Fußballfan möchte heute und auch morgen Spitzenfußball in der Bundesliga und bei der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft sehen. Deshalb ist die Talentförderung eine der elementaren Aufgaben des Bayerischen Fußball-Verbandes.

In den letzten Jahren wurde die BFV-Talentförderung immer weiter verfeinert und ist heute einzigartig in Deutschland. Kern der BFV-Talentförderung ist das aufbauende System von 45 bayerischen DFB-Stützpunkten (Basisförderung), den bayernweit 19 BFV-Nachwuchsleistungszentren und den Nachwuchsleistungszentren der Lizenzvereine (Eliteförderung), in dem jedes Talent die Chance hat, den Sprung auf die große Bühne zu schaffen, ohne dass die Themen "Bildung" und "soziales Umfeld" in den Hintergrund rücken müssen. "Bayern ist in der Talentförderung Vorreiter" sagt auch Bayern Münchens Sportvorstand Matthias Sammer (Interview BFV.TV).

Die Regional- und Bayernauswahlen, die Leistungssportklassen in den vier bayerischen Eliteschulen des Fußballs in München und Nürnberg und Kooperationsmodelle wie "Sport nach 1" sind weitere Mosaiksteine im bayerischen Modell. Einen Überblick über die BFV-Talentförderung finden Sie unter www.bfv.de/talente.

BFV.TV - Kurzvideo: Die BFV-Nachwuchsleistungszentren

BFV-Leitfaden Talentsichtungstag
Stand: 01.08.2013 | PDF (1 MB)
 

Warum Fußball in der Schule?

Als einziges Bewegungsfach leistet der Sportunterricht seinen spezifischen Beitrag zu einer ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung. Lehrkräfte in allen Schularten stellen sich mit großem Engagement der langfristigen Aufgabe, Kinder und Jugendliche zu regelmäßiger sportlicher Betätigung anzuregen. Angesichts problematischer gesellschaftlicher Entwicklungen (z.B. Übergewicht und Haltungsschäden) sind Lehrkräfte gefordert, mit großer Sensibilität auf die Schülerinnen und Schüler einzugehen, die dem Sport eher distanziert gegenüberstehen. Andererseits stellen besonders begabte und am Sport interessierte Schülerinnen und Schüler den berechtigten Anspruch auf die Förderung ihrer sportlichen Potenziale. Diese Gegenüberstellung verdeutlicht, wie schwierig die Arbeit für die Sportlehrkräfte geworden ist. Der Fußballsport leistet mit seinen vielseitigen Möglichkeiten wertvolle Beiträge für den Sportunterricht.

Beiträge des Fußballs für die Erziehung ZUM Sport

  • Fußball dominiert die Lebenswelt der Kinder, es besteht quasi eine "natürliche" Begeisterung für Fußball. Fußball macht Spaß!
  • Fußball bestimmt das außerschulische Sportangebot in Deutschland. Der DFB kann sich auf eine beeindruckende Vereinsstruktur mit einem flächendeckenden Netz stützen.
  • Fußball ist eine Sportart für alle. Fußball wird unabhängig von Alter, Ort, Kultur oder Geschlecht gespielt und intensiv verfolgt. Fußball ist Volkssport und die "Sportart Nr. 1" in Deutschland. Gerade bei der WM 2006 wurde im ganzen Land eine riesige Begeisterung entfacht und ein buntes, farbenfrohes Fest gefeiert.

Beiträge des Fußballs für die Erziehung DURCH Sport

  • Der Fußball fördert mit seinen vielfältigen konditionellen und koordinativen Bewegungsanforderungen die Gesundheitsausbildung besonders im Kindesalter.
  • Die umfassende, vielseitige körperliche Betätigung beim Fußballspiel bietet auch Ungeübten die Chance, Leistungs- und Körpererfahrungen zu sammeln.
  • Das Umgehen mit "Sieg" und "Niederlage" ist in der Sportart Fußball für jeden Einzelnen, aber auch als Gruppenerlebnis außerordentlich wichtig.
  • Gruppenprozesse (Fairplay, Konfliktbewältigung etc.) tragen zur Persönlichkeitsbildung der Schülerinnen und Schüler bei und bilden wichtige Lernerfolge, die auch außerhalb des Fußballs genutzt werden können.
  • Mit den einfachen Regeln des Fußballs wird den Schülerinnen und Schülern das Spielen nach klaren Regeln möglich und das Akzeptieren leicht gemacht.
  • Die riesigen Integrationspotenziale des Fußballs ergeben sich quasi aus den genannten Punkten. Auch ohne gemeinsame Sprache ist ein Interagieren möglich.
  • Die Techniken des Fußballs sind motorisch sehr anspruchsvoll. So stellt beispielsweise das Spielen mit dem Fuß, d. h. die Integration des Balltransports in die Laufbewegung, eine sportmotorische Herausforderung dar.
 
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