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SR Niederbayern Straubing
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Obmann Tobias Welck (hinten rechts), Lehrwart Stefan Dorfner (hinten Zweiter von rechts) und den Mitgliedern des Lehrstabs.

Acht Neulinge für die Schiedsrichter-Gruppe Straubing

Acht Neulinge kann die Schiedsrichter-Gruppe Straubing nach ihrem Anwärterkurs in der Gruppe begrüßen. Sehr erfreulich: erstmalig seit vielen Jahren befindet sich auch eine Frau unter den Neulingen.

Leon Müller (ASV Degernbach), Christoph Krech (SV Hunderdorf), Michael Zollner (ESV Haselbach), Jonas Schweiger (SV Wiesenfelden), Ahmet Yüce (SpVgg Straubing), Angelina Keranovic (SV Ascha), Josef Budweiser (WSV St. Englmar) und Martin Marzotko (SG Post/Kagers) bestanden nach dem fünftägigen Kurs auch die praktische und theoretische Prüfung und verstärken damit nun ab sofort die Straubinger Schiedsrichter. Naben 30 Regelfragen musste auch ein Lauftest absolviert werden.

"Leider haben wir die zweistellige Anzahl an Teilnehmern nicht ganz erreicht. Die Konsequenzen wird man in den nächsten Wochen und Monaten auf den Fußballfeldern spüren, wenn wir die Spiele nicht besetzen können. Auf diesen Umstand haben wir aber im Vorfeld mehrfach hingewiesen und auch mit jedem einzelnen Verein im Besetzungsgebiet Kontakt aufgenommen. Angesichts der Resonanz muss man daraus schließen, dass dies den Vereinen dann egal ist", sagt Obmann Tobias Welck.

 

Die neuen Schiedsrichter weisen ein Alter zwischen 13 und 44 Jahren auf. "Damit decken wir eine gute Altersspanne ab", erläutert Lehrwart Stefan Dorfner. "Es ist wichtig, dass wir ältere Leute neu bekommen, die schnell auch im Herrenbereich einsetzbar sind. Genauso essenziell ist aber auch, von unten herauf junge Leute nachzubekommen.

Bereits in den nächsten Wochen werden die Neulinge ihre ersten Spiele leiten - stets mit Paten an ihrer Seite oder im Tandemsystem.

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Die Spielführer der teilnehmenden Mannschaften und die Sieger der Einzelkategorien gemeinsam mit den Funktionären der Schiedsrichter-Vereinigung Straubing, den Mitgliedern des Bezirks-Schiedsrichter-Ausschusses und den Ehrengästen Hans Lohmeier, Franz-Xav
Gruppe Bayerwald sichert sich Titel und Wanderpokal bei der niederbayerischen Futsal-Meisterschaft der Schiedsrichter in Straubing

Die Schiedsrichter aus der Gruppe Bayerwald sind die besten in Niederbayern - zumindest was den Umgang mit dem runden Leder angeht. Denn die Referees dieser Schiedsrichter-Gruppe sicherten sich am Wochenende in der Realschul-Turnhalle in Straubing den Titel bei der alljährlichen niederbayerschen Futsal-Meisterschaft der Fußball-Schiedsrichter, die seit diesem Jahr als Franz-Bachinger-Gedächtnis-Turnier zu Ehren des vor einigen Jahren plötzlich verstorbenen damaligen Bezirks-Schiedsrichter-Obmannes firmiert.
Alle acht niederbayerischen Schiedsrichter-Gruppen plus die jährlichen Gäste vom Fußball-Verband Oberösterreich, mit denen Niederbayern einen regen Austausch bei Spielleitungen und Lehrgängen betreibt, waren zum Turnier in Straubing angetreten. Der Sieg der Gruppe Bayerwald bei der 12. Auflage kam durchaus etwas überraschend. Zuletzt hatte die Gruppe - damals vor der Fusion mit der Gruppe Kötzting noch unter dem Namen Zwiesel - das Turnier in den 90-er Jahren gewonnen, ehe es wenige Jahre später zunächst einmal eingestellt wurde, bevor man es dann 2008 wieder belebt hat. Gleichwohl war der Turniersieg verdient, denn die Mannen aus dem Bayerwald kassierten im gesamten Turnier in sechs Spielen gerade einmal drei Gegentore, warfen im Halbfinale den Titelverteidiger und Favoriten Wolfstein aus dem Rennen und siegten dann im Finale auch gegen die Gastgeber aus Straubing, ein weiteres Überraschungsteam, verdient mit 3:1. "Das beste Team des Tages hat gewonnen und die beiden besten Mannschaften standen im Finale", so Bezirks-Schiedsrichter-Obmann Robert Fischer aus Lindberg, der selbst der Gruppe Bayerwald angehört. Und so meinte er mit einem Augenzwinkern. "Alle großen Titel sind jetzt im Besitz der Gruppe Bayerwald." Denn im Vorjahr siegte eine Abordnung der Gruppe auch bereits bei der niederbayerischen Schiedsrichter-Meisterschaft im Eisstockschießen. Ganz wichtig auch - nicht nur für den BSO: "Es gab keinerlei Verletzungen. Das war in der Vergangenheit auch schon einmal anders."
Spielberechtigt sind nur aktive Fußball-Schiedsrichter, viele davon sind aber auch noch in Vereinen als Fußballer aktiv. So konnte sich der Turniersieger auf drei Akteure aus den Reihen des 1. FC Viechtach verlassen und mit Ralf Klingmann aus der Schiedsrichter-Gruppe Landshut, der aktuell in der Bezirksliga beim TSV Velden aktiv ist, war sogar ein Ex-Profi am Start. Das Turnier stand unter der Schirmherrschaft von Landrat Josef Laumer, der zur Eröffnung auch selbst anwesend war. "Als ehemaliger Vorstand des TSV Stallwang weiß ich, welche Bedeutung Schiedsrichter für den Sport haben. Es freut mich, dass die Kameradschaft untereinander durch solche Turniere gefördert wird." Gespielt wurde in zwei Vorrundengruppen, danach folgten die Platzierungsspiele und das Halbfinale. In der kurzen Pause nach der Vorrunde sorgten die Cheerleader der Straubing Spiders mit einem Auftritt für die Unterhaltung der Spieler und Zuschauer.
Bei der Siegerehrung am Abend im Landgasthof Reisinger war der 3. Bürgermeister der Stadt Straubing, Hans Lohmeier, in seinem Grußwort überrascht von der Alterstruktur der anwesenden Referees. "Ich wusste gar nicht, dass es so viele junge Schiedsrichter gibt. Respekt für diese Arbeit." Der Stellvertretende Landrat Franz-Xaver Stierstorfer äußerte seine Anerkennung für die Arbeit der Schiedsrichter Woche für Woche auf den Fußballplätzen Niederbayerns. "Und das ganz ohne Videobeweis oder vierten Mann an der Seitenlinie."
Wenn Schiedsrichter gegen Schiedsrichter spielen, haben es aber diejenigen Schiedsrichter, die dann pfeifen müssen, oftmals gar nicht leicht. "Obwohl bei Schiedsrichtern untereinander ja eigentlich gar keine Fouls vorkommen dürften", wie Hans Lohmeier schmunzelnd meinte. Die sechs Schiedsrichter aus den Gruppen Straubing, Deggendorf und Isar-Rott - Johannes Wallner, Thomas Wasl, Alois Rohrmeier, Richard Heubl, Florian Steininger und Roland Riedel - bekamen für ihre Leistungen aber von allen Teilnehmern großes Lob. Dass es durchweg sehr fair zuging, zeigt auch, dass es bei 24 Partien nur in einem Spiel zu einem Zehn-Meter nach fünf kumulierten Fouls kam. Torschützenkönig wurde Ahmeti Gero aus der Schiedsrichter-Gruppe Wolfstein mit sechs Treffern, zum besten Torhüter wurde von den teilnehmenden Mannschaften Dominik Jänsch (Schiedsrichter-Gruppe Deggendorf) gewählt, der auch bei der SpVgg. GW Deggendorf aktiv ist und bester Feldspieler wurde Benedikt Hofer von der Schiedsrichter-Vereinigung Straubing. Die ausrichtende Gruppe konnte am Ende ein zufriedenes Fazit ziehen. Mit dem Finaleinzug (im letzten Vorrundenspiel überholte man mit einem überraschenden 5:1 gegen Wolfstein noch Landshut zum Halbfinal-Einzug), hatte man die eigenen Erwartungen übertroffen und auch organisatorisch klappte alles. "Ein Dank geht an alle Helfer der Gruppe sowie an die Sponsoren Arcobräu und Euro-Teamsport Zitzelsperger", so Obmann Tobias Welck. Auch deren Vertreter Hans Artmann und Walter Zitzelsperger ließen es sich nicht nehmen und schauten im Laufe des Tages beim Turnier vorbei. Turnusgemäß ist jedes Jahr eine andere niederbayerische Schiedsrichter-Gruppe der Ausrichter dieser Meisterschaft. Im kommenden Jahr findet das Turnier am 1.2.2020 in Salzweg bei der Gruppe Passau statt.

Die Endplatzierung:
1. Bayerwald, 2, Straubing, 3. Wolfstein, 4. Passau, 5. Kelheim-Mallersdorf, 6. Landshut, 7. Isar-Rott, 8. Oberösterreich, 9. Deggendorf

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